Training mit eigenem Körpergewicht

Training mit eigenem Körpergewicht

Training mit eigenem KörpergewichtSind Sie sich eigentlich bewusst, was für ein Wunderwerk der Natur Ihr Körper eigentlich ist? Wie er tagtäglich durch zigtausende Vorgänge in Schwung gehalten wird, und funktioniert. Sie können sich im Grunde immer auf Ihn verlassen, wenn Sie Ihn nur gut behandeln. Das gilt sowohl bei Organfunktionen als auch bei sportlicher Betätigung. Die überwältigende Vielzahl an Trainingsgeräten lässt uns dabei ganz vergessen, dass man nicht zwangsläufig zu Gewichten und Geräten greifen muss, sondern ein Training mit eigenem Körpergewicht absolvieren kann.

Was ist das für ein Training?

Training mit eigenem Körpergewicht ist wie ein Training mit Fitnessgeräten. Der einzige Unterschied- man verlässt sich ganz auf seinen Körper, und funktioniert sozusagen diesen zu einem Pool an Trainingsgeräten um. Das Körpergewicht spielt dabei die größte Rolle, denn damit wird der Körper trainiert.
Ein Training mit eigenem Körpergewicht ist überall und jederzeit möglich. Es kann Zuhause vor dem Fernseher, in der Mittagspause im Büro oder auch Mal im Flieger passieren. Sie sind daher flexibler, als bei jeder anderen Trainingsart.
Das einzige was Sie dazu brauchen ist etwas Platz und eventuell eine Yogamatte, oder eine ähnliche Unterlage, um Ihren Rücken zu schonen, wenn Sie Bauchmuskelübungen machen.
Ansonsten sind Disziplin, Kreativität, Ausdauer und ein gewisses Know-How zu den einzelnen Übungen notwendig.

  • Disziplin:
    Das Körpergewicht beim Training selber stämmenEin Training mit eigenem Körpergewicht benötigt weder die richtige Zeit, noch den richtigen Ort. Es kann, wie gesagt, einfach und unkompliziert durchgeführt werden. Das kann durchaus ein Grund sein, warum man überhaupt damit anfängt, da der Weg zum Trainingsort, wie beispielsweise einem Fitnessstudio, wegfällt. Gleichzeitig gibt es daheim aber auch zu viele Ablenkungen. Und wenn der innere Schweinehund mal wieder ganz groß ist, dann schiebt man lieber den lange geplanten Hausputz dem Training vor. Bleiben Sie hier aber standhaft. Ihre drei Mal wöchentliche Trainingseinheit geht immer vor- egal wie schmutzig die Küche, schön der Fernsehfilm ist, oder wie gut das Essen auch riechen mag.
  • Kreativität:
    Sorgen Sie für Abwechslung. Seien Sie beim Training mit eigenem Körpergewicht stets auf der Suche nach neuen Übungen. Immer das selbe wird schnell langweilig, und führt dann zum Auslassen des Trainings.
    Seien Sie also Kreativität, damit die Disziplin leichter einzuhalten ist.
  • Ausdauer:
    Vor allem am Anfang von einem Training mit eigenem Körpergewicht fallen die Übungen oft etwas schwer. Haben Sie aber immer Ihr Ziel vor Augen. Man wird nicht über Nacht zu einem Spitzensportler- es ist oft ein langer, steiniger Weg dorthin. Bleiben Sie aber dran, und Sie werden auf Ihre Ausdauer stolz sein.
  • Know-how:
    Beim Training mit eigenem Körpergewicht steht Ihnen kein Trainer zur Seite. Verletzungen durch die falsche Durchführung von Übungen sind daher oft nicht weit her. Informieren Sie sich unbedingt im Vorhinein ganz genau über die Durchführungsweise der verschiedenen Trainingssequenzen.

Wie sieht ein Heimtraining aus?

Die richtige Motivation beim TrainingWenn Sie mit dem Training mit eigenem Körpergewicht beginnen, so ist die Zahl an Wiederholungen und Intervallen selbstverständlich geringer als nach einigen Wochen Training. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, und es nicht übertreiben, aber sich dennoch immer weiter pushen, und nicht zu wenig machen.
Denn nur dann werden Sie immer besser.
Insgesamt sollte ein Training jeweils zwei Übungen der jeweiligen Muskelpartie enthalten. Um den gesamten Körper zu trainieren sind es daher insgesamt 12 Übungen- für Bauch, Beine, Po, Rücken, Brust und Arme.
Im Anschluss wird Ihnen jeweils eine Übungen für jeden der Bereiche vorgestellt.

Übungen im Buch

Brust
Die wohl beste Brustübung sind Liegestütze. Damit diese aber nicht langweilig werden, hier die abgeänderte Variante. Begeben Sie sich in eine Liegestützposition mit ausgestreckten Armen. Winkeln Sie nun zuerst den rechten und dann den linken Arm ab, sodass Sie sich auf dem Unterarm abstützen, und gehen Sie unverzüglich wieder in die Höhe.
Arme
Legen Sie sich auf den Bauch, und stützen Sie die Arme seitlich neben der Brust ab. Wichtig ist, dass die Oberarme am Oberkörper sind. Heben Sie nun Ihren Brustkorb mit Hilfe der Arme an, und senken Sie ihn wieder. Machen Sie dies für einige Minuten durchgehend ohne Pause.
Bauch
Legen Sie sich auf den Rücken. Die Beine sind im rechten Winkel nach oben gestreckt. Senken Sie diese bis knapp über dem Boden, und heben Sie sie wieder. Führen Sie auch diese Übung für mindestens eine Minute ohne Pause durch.
Beine
Bleiben Sie auf dem Rücken liegen, die Beine bleiben ebenfalls im rechten Winkel ausgestreckt. Geben Sie diese in eine Grätsche, und verkreuzen Sie sie anschließend, dann wieder auseinander und wieder verkreuzen. Auch das machen Sie einige Minuten.
Po
Begeben Sie sich auf alle vier. Strecken Sie den rechten Fuß so der Decke entgegen, dass das Bein einen rechten Winkel ergibt. Pushen Sie den Fuß nun 16 Mal der Decke entgegen, bevor Sie wechseln. Drei Intervalle sind für den Beginn ausreichend. (Weitere Übungen für den Po)
Rücken
Legen Sie sich auf den Bauch. Strecken Sie die Arme nach vorne, die Beine nach hinten- beides vom Boden abgehoben. Bewegen Sie sich nun, als würden Sie schwimmen- mit Kraulbeinen, während die Arme die selbe Bewegung machen.


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